Villesse liegt an der Mündung des Torre in den Isonzo.
Bereits in Urkunden des 11. Jh. in Zusammenhang mit der
mächtigen Abtei von Rosazzo erwähnt,
war Villesse (Ursprung des Namens
unbekannt) seit ältester Zeit ein Ort der Durchreise und
daher oft von Zerstörungen betroffen, denen praktisch
alle früheren Spuren zum Opfer fielen. Einige
sporadische Funde lassen auf eine Ansiedlung in
römischer Zeit an der nach Emona (Lubjana) führenden
Römerstraße schließen.
Nach Micheldorf in Oberösterreich schloss die Gemeinde Micheldorf im Jahr
2003
eine weitere Partnerschaft mit der Gemeinde
Villesse in Friaul.
89 Micheldorfer/Innen, darunter die GR-Mitglieder
Bgm. Heinz Wagner, die Vzbgm. Marina
Ferditsch und Andreas Zuschnig,
Wilfried Pribanic, Erich
Hölbling, Wolfgang Wenger,
GV Edmund Auer, Walter Robitschko
und Alfred De Cillia, eine Abordnung
der Freiwilligen Feuerwehr
und der gemischte Chor der
Kulturgemeinschaft Micheldorf, wurden von der Gemeindevertretung von
Villesse unter Bgm. Simonetta Vecchi, der Musikkapelle
Villesse und den Bürgern von Villesse herzlich empfangen.
Nachdem die Nationalflaggen von Italien und Österreich
unter Abspielen der Hymnen gehisst waren, wurde eine
gemeinsame Messe mit Pfarrer Mag. Robert Katnik
aus Micheldorf und dem Pfarrer von Villesse gefeiert.
Für die gesangliche Umrahmung sorgte die
Kulturgemeinschaft unter Leitung von Chorleiter
Mag. Wolfgang Rauchenwald.
Danach wurde im Gemeindesaal von Frau Bgm.
Vecchi (Villesse) und Bgm. Heinz Wagner
(Micheldorf) in Anwesenheit der beiden
Gemeindevertretungen und zahlreicher Bürger/Innen in
einem feierlichen Rahmen der Freund- und
Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Beide Bürgermeister
betonten ihr Bestreben, die Zukunft im Sinne des
Friedens sowie der sozialen, wirtschaftlichen und
kulturellen Integration miteinander in Freundschaft zu
gestalten.